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Wasserpark-Starnberg-thumb

Wasserpark Starnberg (D)

1. price

„Die Verfasser haben sich intensiv mit den städtebaulichen und landschaftlichen Rahmenbedingungen auseinandergesetzt und für den Vorplatz, als Fuge zum See, mit der Möglichkeit den See zu erleben, ein hervorragendes Angebot gemacht. Der Vorplatz fügt sich ganz selbstverständlich in die Umgebung ein und schafft eine neue Atmosphäre für den Wasserpark. Das Parkdeck und die Skateranlage nehmen die Raumkanten auf. Die Fahrradstellplätze am Parkdeck sind richtig positioniert und werden zusätzlich durch weitere Fahrrad-Stellplätze am Wasserpark ergänzt.(…) Der Freibadbereich, dessen Zugang über das Foyer möglich ist, wird durch den großzügigen Freisitz, der vor dem Restaurant liegt, aufgewertet.(…)Auch in den Grünflächen des Freibades zeigt sich das Anliegen der Verfasser, mit möglichst wenig Eingriffen eine lockere Atmosphäre zu schaffen.(…) Die dargestellte Architektur mit den Holzlamellen ermöglicht es, die unterschiedlichen Bereiche Bestand und Neubau, zu einem Gesamtensemble zusammenzufassen. Insgesamt bietet die Arbeit eine gute Lösung für die verschiedenen Ansprüche der Stadt Starnberg (…).“ (Beurteilung durch das Preisgericht)


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Malley-Centre, Renens-Lausanne (CH)

4. price

Die besondere Lage der Schotterebene Malleys, zwischen dem nördlichen molassischen Bergrücken und der südlichen Endmoräne von Tivoli-Bourdonnette-Chavannes, definiert sich der Ort als «Balkon» über dem Genfer See, gegenüber einer späktakulären Alpen-Silhouette. Zusammen mit der starken vergangenen industriellen Identität des Ortes verknüpfen wir einen konzeptuellen Ansatz, bestehende Elemente mit ihren spezifischen Qualitäten als Träger der Identifikation, der Aneignung und der Orientierung zu definieren. Das Konzept versucht die Dynamik und Geschichte des Ortes fortzuschreiben, (insbesonders pedologisch und geologisch) und will die Wiederherstellung der ehemaligen Bodenfruchtbarkeit, die Vielfältigkeit der Lebensräume und der schöpferischen Stadt erreichen. Die in ehemaligen Industriegebieten typische – teils hochgradige Bodenverschmutzung, sowie das Auftreten ökologisch wertvoller ruderaler Lebensräume stellen die Ausgangsbedingungen einer Vorgehensweise dar, die auf der Sparsamkeit der Mitteln basiert.

Neue-Weststadt-Esslingen-thumb

Neue-Weststadt, Esslingen (D)

Anerkennung

Das Gebiet der neuen Weststadt liegt auf vielschichtigem Terrain. Diese Vielschichtigkeit beruht auf der geographischen Lage Esslingens und den unterschiedlichen Nutzungen dieser Lage in den Entwicklungsphasen der agrarisch genutzten Flusslandschaft, der Industrialisierung und der Suburbanisierung bzw. Regionalisierung. Das freiwerde Güterbahnareal birgt das Potential die unterschiedlichen Schichten freizulegen (Fluss und Topographie), neu zu deuten (Gründerzeit und Infrastruktur), und in eine postfossile Stadt zu überführen, die den heutigen und zukünftigen Anforderungen an Lärmschutz, Freiraum, Stadtklima und Ressourcenhaushalt Rechnung trägt.

Campus-buch-berlin-thumb

Campus +, Berlin-Buch (D)

3. price

„Das vorgestellte Leitmotiv von Kern, Saum und Wald überzeugt in seiner konzeptionellen Umsetzung und nimmt gekonnt Bezug zu den historischen Klinikarealen im Umfeld. Die Verdichtung des Kernes weist eine klare Strukturierung und angemessene Proportionierung auf und ermöglicht die Entwicklung eines qualitätsvollen und nutzbaren umgebenden Landschafts- und Waldsaumes.(…) Der bestandsorientierte Umgang mit dem Wäldchen wird begrüßt, auch, dass mit wenigen Eingriffen (Wege, und partielle Auslichtungen) eine Transparenz und somit eine verbindende Funktion geschaffen wird. Interessant ist das gestufte Konzept der unterschiedlichen Kommunikationsorte, in dessen Fokus das „zentrale +“ steht. Öffentliche bzw. publikumswirksame Nutzungen gruppieren sich um den Schnittpunkt der Ost-Westmit der Nord-Südachse, die jeweils auch den westlichen und den nördlichen Eingang in das Gebiet miteinander verbinden. Zur zusätzlichen Funktionsbereicherung soll der Bus künftig über die mittige Ost- West-Achse geführt werden. Dezentrale Treffpunkte finden sich mit Sport- und Freizeiteinrichtungen im umgebenden Landschaftssaum und auf dem Anger.“
(Auszug aus dem Jury-Protokoll)