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Bauner Platz, Bensheim (D)

Anerkennung

„Die Verfasser überraschen mit Ihrem klaren städtebaulichen Konzept und dem Vorschlag, den heute befestigten Beauner Platz als große Festwiese zu gestalten. Diese zentrale Grünfläche als offener Verfügungsraum mit Sitzmöglichkeiten an den Rändern inmitten der Stadt und im Schnittpunkt von Schulwegen steigert den Wert der Fläche. Die Wiese entspricht einer historischen Vorlage, der Bleiche. In diesem Zusammenhang ist auch das Wasser- und Wiesenband als Reminiszenz an den ehemaligen Winkelbach, das die Altstadt umschreibt, bemerkenswert eingefügt. Die Bearbeitungstiefe ist in allen geforderten Bereichen zu erkennen und überzeugt. Positiv ist auch der Rückbau des Neumarkt Centers (…) zu erwähnen. Die Wegebeziehungen aus Richtung Westen in die Altstadt werden vorbildlich herausgearbeitet.Die Arrondierung des Dalberger Hofes stellt mit den vorgeschlagenen Nutzungen und dem introvertierten Innenhof eine gute Lösung dar. (…) Der wertvolle Beitrag des Entwurfes liegt in der komplexen städtebaulichen Bearbeitung und dem überraschenden Angebot einer vielseitig nutzbaren Freifläche, die für Bensheim identitätsstiftenden Mehrwert ausweist (…).“ (Beurteilung durch das Preisgericht)

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Jüdisches Museum, Frankfurt-am-Main (D)

2. price

„Die städtebauliche Disposition des entstehenden Komplexes ist adäquat und sehr gut gelöst. Die raumbildende Nordseite des Solitär Neubaukörpers wirkt städtebaulich heilend im Bereich der Hofstraße. Der Bezug zur Wallanlage ist über ein aufsteigendes Plateau zwischen Neubau und Palais hervorragend gelöst. Die neue Eingangssituation ist insgesamt einladend und eindeutig ablesbar. Der solitäre Baukörper wird über einen eingeschossigen Anbau am historischen Palais angebunden, nimmt sich zurück und überformt nicht den Bestand.Die Nordfassade des Altbaus bleibt weiterhin in fast uneingeschränkter Form Sicht- und wahrnehmbar. Ein wertvoller Bergahorn bleibt ebenfalls erhalten. (…) Der Entwurf würdigt insgesamt die städtebauliche Situation mit einer sehr angemessenen Haltung zu den Wallanlagen und dem Altbau. Er strahlt eine schlichte Eleganz aus und erfüllt die architektonische und funktionale Aufgabenstellung in einem sehr hohen Maße.“
(Beurteilung durch das Preisgericht)

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Campus +, Berlin-Buch (D)

3. price

„Das vorgestellte Leitmotiv von Kern, Saum und Wald überzeugt in seiner konzeptionellen Umsetzung und nimmt gekonnt Bezug zu den historischen Klinikarealen im Umfeld. Die Verdichtung des Kernes weist eine klare Strukturierung und angemessene Proportionierung auf und ermöglicht die Entwicklung eines qualitätsvollen und nutzbaren umgebenden Landschafts- und Waldsaumes.(…) Der bestandsorientierte Umgang mit dem Wäldchen wird begrüßt, auch, dass mit wenigen Eingriffen (Wege, und partielle Auslichtungen) eine Transparenz und somit eine verbindende Funktion geschaffen wird. Interessant ist das gestufte Konzept der unterschiedlichen Kommunikationsorte, in dessen Fokus das „zentrale +“ steht. Öffentliche bzw. publikumswirksame Nutzungen gruppieren sich um den Schnittpunkt der Ost-Westmit der Nord-Südachse, die jeweils auch den westlichen und den nördlichen Eingang in das Gebiet miteinander verbinden. Zur zusätzlichen Funktionsbereicherung soll der Bus künftig über die mittige Ost- West-Achse geführt werden. Dezentrale Treffpunkte finden sich mit Sport- und Freizeiteinrichtungen im umgebenden Landschaftssaum und auf dem Anger.“
(Auszug aus dem Jury-Protokoll)